2026 M01 20

SEO Audit durchführen: Schritt-für-Schritt-Anleitung + Tool

Diesen Artikel zusammenfassen mit:
Autonome KI-Agenten zur Steigerung Ihrer Sichtbarkeit auf KI-Plattformen und Suchmaschinen
URL Ihrer Website
Mit unseren Agenten prüfen

Diese praktische Anleitung erklärt dir, wie du Schritt für Schritt ein SEO-Audit selbst durchführen kannst – einfach und effektiv. Du lernst, welche Tools du benötigst und wie du deine Website strukturiert analysierst und optimierst.

Was ist ein SEO-Audit und warum sollte man es selbst durchführen?

Ein SEO-Audit ist eine gründliche Analyse deiner Website, bei der du wichtige Faktoren wie technische Aspekte, die Qualität deiner Inhalte und deine Links prüfst. Wenn du verstehen willst, was ein SEO-Audit genau ist, dann stell dir vor: Es ist ein systematischer Check, der Schwachstellen aufdeckt, die deine Performance in der Google-Suche beeinträchtigen.

SEO-Audit-Dashboard mit Metriken und Analytics

Zweck und Umfang eines Audits definieren

Bevor du mit der Analyse beginnst, solltest du genau wissen, was du erreichen möchtest. Die Frage "Was ist ein SEO-Audit?" ist wichtig, aber ohne konkretes Ziel bringt dir die Optimierung wenig. Überlege dir, ob du etwa einen Traffic-Einbruch beheben oder auf ein Google-Update reagieren willst.

  • Traffic-Verlust beheben: Wenn deine Besucherzahlen plötzlich sinken, zeigt dir das Audit, welche Seiten betroffen sind und woran es liegt.
  • Google-Update-Reaktion: Nach Algorithmus-Anpassungen erkennst du, welche Inhalte oder technischen Aspekte nun wichtiger sind.
  • Website-Migration begleiten: Bei einem Relaunch prüfst du mit dem Audit, ob alle Weiterleitungen funktionieren und deine Rankings erhalten bleiben.
  • Regelmäßige Optimierung: Monatliche Checks verhindern, dass sich kleine Fehler anhäufen und zu großen Problemen werden.

Lege auch den Umfang fest: Willst du die gesamte Struktur deiner Website prüfen oder nur bestimmte Bereiche wie deinen Blog? Ein umfassendes Audit gibt dir das komplette Bild, während ein fokussierter Check schneller geht. Definiere außerdem, welche KPIs du messen willst – etwa Rankings für ein bestimmtes Keyword – um später Erfolge nachweisen zu können.

Notwendige Tools und Zugriffe vorbereiten

Um ein SEO-Audit erfolgreich durchzuführen, brauchst du unbedingt die richtigen Tools und Zugänge. Ohne sie arbeitest du im Blindflug. Stelle sicher, dass du Zugriff auf Google Analytics und die Google Search Console hast – sie liefern dir wichtige Daten über deine Nutzer.

Für das technische Crawling sind Tools wie Screaming Frog essenziell. Sie durchsuchen deine Website wie Google und finden versteckte Fehler. Nach der Analyse erhältst du detaillierte Erkenntnisse für deine weitere Optimierung.

SEO-Audit-Checkliste: Die 5 wichtigsten Schritte

Ein professionelles Audit folgt immer einem klaren Prozess: Ziele festlegen, Daten analysieren und anschließend Maßnahmen umsetzen. Diese SEO-Audit-Checkliste 2026 hilft dir, systematisch vorzugehen und keine wichtigen Punkte zu übersehen.

Datensammlung aus Google Search Console und Analytics

Starte dein technisches SEO-Audit in der Google Search Console. Hier exportierst du alle relevanten Daten zu Impressionen, Klicks und den durchschnittlichen Positionen deiner Seiten. So identifizierst du auf einen Blick, welche Keywords gut ranken und woher dein Traffic stammt. Besonders wichtig ist der Indexierungsbericht, der dir zeigt, ob Inhalte durch robots.txt oder andere Faktoren blockiert werden.

  • Impressionen & CTR: Seiten mit hohen Einblendungen aber niedriger Klickrate leiden oft an schwachen Meta-Titeln oder Beschreibungen – hier besteht sofortiger Optimierungsbedarf.
  • Indexierungsstatus: Der Tool-Bericht zeigt dir Blockaden durch 404-Fehler, noindex-Tags oder die robots.txt an – alles Faktoren, die deine Indexierung beeinträchtigen können.
  • Core Web Vitals: Die Search Console warnt vor langsamen Ladezeiten, die dein Ranking negativ beeinflussen.
  • Mobile-Usability: Das Audit deckt Probleme auf mobilen Endgeräten auf, die du schnell beheben solltest.

Verwende zusätzlich Google Analytics, um die Herkunft deiner Besucher genau zu analysieren. Sieh dir an, welche Inhalte gut funktionieren und wo Nutzer schnell wieder abspringen. Am besten bewertest du Daten der letzten 12 Monate, um saisonale Effekte zu berücksichtigen. Diese Analyse bildet die Basis, um später den Erfolg deiner Maßnahmen genau messen zu können.

On-Page und technisches SEO systematisch prüfen

Jede gute technische SEO-Audit-Anleitung beginnt mit den Grundlagen: Titel, Beschreibungen und Überschriften. Tools wie Screaming Frog bewerten deinen Content automatisch und vergeben Qualitätsscores. Liegt dieser unter 50%, solltest du dringend nachbessern – beginnend mit Seiten, die viel Traffic generieren.

  • Meta-Titel: Halte Titel unter 60 Zeichen und platziere das Haupt- Keyword möglichst am Anfang – das bevorzugt Google.
  • Meta-Descriptions: Formuliere ansprechende Zusammenfassungen (max. 155 Zeichen) für höhere Klickraten.
  • Überschriften-Struktur: Jede Seite braucht eine H1-Überschrift und eine logische Struktur mit H2/H3-Untergliederung.
  • Keyword-Platzierung: Integriere dein Hauptkeyword in Titel, URL, H1 und den ersten Absatz für maximale Relevanz.

Dein Tool zeigt dir die kritischsten Fehler an, die du zuerst beheben solltest. Ein erfolgreiches Audit zielt nicht auf Perfektion, sondern auf die wichtigsten Verbesserungen ab. Priorisiere High-Traffic-Seiten mit technischen SEO-Problemen vor wenig besuchten Unterseiten.

Reporting und Roadmap mit Prioritäten erstellen

Fasse alle Erkenntnisse in einem übersichtlichen Report zusammen und priorisiere die Maßnahmen nach ihrer Dringlichkeit: Kritische Fehler zuerst, weniger wichtige Punkte später. Ohne klare Priorisierung in deiner Checkliste verlierst du schnell den Überblick.

Erstelle eine konkrete Roadmap mit Verantwortlichkeiten und Fristen: Entwickler kümmern sich um technische Probleme, Redakteure optimieren Inhalte. Regelmäßige Meetings halten das Projekt am Laufen, während kontinuierliches Monitoring den Erfolg der Maßnahmen misst. Nach einigen Monaten kannst du anhand der neuen Daten in Google Search Console und Analytics überprüfen, ob sich Rankings und Traffic verbessert haben.

Technisches SEO Audit: Crawlability und Performance analysieren

Technische Probleme wirken oft wie stille Killer, weil sie Google daran hindern, deine Inhalte richtig zu erfassen. Gleichzeitig leiden Nutzer unter einer langsamen Website, was die Absprungraten in die Höhe treibt. Ein detailliertes technisches SEO-Audit hilft dir, diese Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie deine Rankings beeinträchtigen.

Technisches SEO-Audit auf Entwickler-Bildschirmen

Ladezeiten und Core Web Vitals optimieren

Seitengeschwindigkeit ist heute ein Muss – Google bevorzugt klar schnelle Websites. Nutzer verlassen Seiten oft schon nach drei Sekunden, weshalb Performance-Messungen unverzichtbar sind. Was gehört in ein SEO Audit? Genau diese wichtigen Kennzahlen, die zeigen, wo Besucher abspringen. Nutze Tools wie PageSpeed Insights, um deine aktuellen Ladezeiten zu überprüfen.

Screaming Frog misst automatisch First Contentful Paint (FCP) und Largest Contentful Paint (LCP) – genau die Metriken, die Google für Rankings heranzieht. Liegt dein LCP über 2,5 Sekunden, gefährdest du wertvolle Positionen in der Google Search Console.

Häufige Probleme sind große Bilddateien, blockierendes JavaScript oder schlechtes Caching. Hier helfen konkrete Maßnahmen wie WebP-Bilder, CSS/JS-Minifizierung und korrekte Cache-Header. Dies ist ein wichtiger Teil der technischen SEO-Optimierung.

Beginne mit der Bildoptimierung als größtem Hebel, dann verbessere das Caching und alle renderblockierenden Ressourcen. Da Core Web Vitals ein Ranking-Faktor sind, bringt jede Verbesserung oft mehr Traffic.

Robots.txt und Indexierungsstatus überprüfen

Deine robots.txt ist der Türsteher für Google-Crawler – ein Fehler hier kann verheerend sein. Technisches SEO bedeutet daher regelmäßige Checks, damit wichtige Inhalte nicht versehentlich blockiert werden.

Prüfe die Datei, ob relevante Seiten fälschlicherweise gesperrt sind. Ein häufiger Fehler ist das Blockieren aller Seiten durch „Disallow: /". Wichtige Bereiche wie Produktseiten sollten immer zugänglich sein.

Nach Fehlerbehebung reiche deine Sitemap in der Google Search Console ein, um die Indexierung zu aktualisieren. So forderst du Google zum erneuten Crawlen auf.

Defekte Links und Weiterleitungen korrigieren

404-Fehler wirken wie Straßensperren für Crawler und frustrieren Nutzer. Ein Audit mit Screaming Frog identifiziert solche Probleme schnell:

  • 404-Fehler finden: Crawle die Website und filtere nach Statuscode 404
  • 302 in 301 umwandeln: Nutze dauerhafte Weiterleitungen für bessere Rankings
  • Redirect-Ketten vermeiden: Leite direkt um statt über Zwischenschritte

Erstelle saubere 301-Weiterleitungen und prüfe danach mit Tools die Funktionalität. Ein fehlerfreies Linkprofil ist Grundlage für erfolgreiches SEO und hochwertigen Content.

Content- und Keyword-Analyse mit KI-gestützten Tools

Dein Ranking bei Google hängt stark von der Qualität deiner Inhalte ab, aber eine objektive Bewertung ist oft schwierig. Sedestral übernimmt diese Analyse automatisch – mit präzisen Content-Scores und tiefen Einblicken in deine Inhalte. Denn gut optimierte Artikel ranken langfristig deutlich besser.

Content-Analyse-Dashboard für SEO-Optimierung

Content-Score und semantische Optimierung durchführen

Sedestral bewertet deine Inhalte anhand eines umfangreichen Content-Scores (0-100%). Diese Bewertung berücksichtigt Titelqualität, Meta-Description sowie deine gesamte Überschriftenstruktur. Die Content-Analyse zeigt dir gezielt Schwachstellen auf, die du dann verbessern kannst.

Das Tolle: Höhere Scores führen meist zu besserer Sichtbarkeit bei Google. Wenn du eine Seite von 40% auf 75% optimierst, steigen deine Rankings oft spürbar. Bereits nach wenigen Wochen siehst du Ergebnisse durch verbesserte Keyword-Platzierungen.

Content-ScoreOptimierungs-StatusHandlung empfohlen
0–30%KritischKomplettes Audit notwendig: Mindestens 1500 Wörter schreiben, Keywords fokussieren und Struktur neu aufbauen
31–50%SchwachTitel und Meta-Tags anpassen, H2/H3 verbessern und strategische interne Links setzen
51–70%MittelLong-Tail-Keywords einbauen und Listen strukturieren
71–85%GutKleine Anpassungen, Aktualisierung prüfen und Medien ergänzen
86–100%ExzellentRegelmäßiges Monitoring, Daten aktuell halten und Links pflegen

Das System erstellt automatisch semantische Cluster mit verwandten Begriffen, die du natürlich in deine Texte einbauen solltest. Suchmaschinen belohnen solche semantisch relevanten Inhalte – solange der Lesefluss erhalten bleibt.

Keyword-Abdeckung und Content-Gaps identifizieren

Hier hilft dir dein Tool weiter: Durch eine gründliche Analyse kannst du Lücken in deiner Strategie aufdecken. Mit Sedestral siehst du beispielsweise, welche Themen deine Konkurrenz erfolgreich besetzt. Wenn du diese Content-Gaps identifizierst, eröffnen sich neue Traffic-Chancen.

Backlink-Audit und kontinuierliches Monitoring einrichten

Im Bereich Off-Page-SEO spielen Backlinks eine zentrale Rolle. Ein Backlink-Audit hilft dir herauszufinden, welche Links auf deine Website verweisen, und bewertet deren Qualität sowie thematische Passung. Während minderwertige Verweise deinem Ranking schaden, können hochwertige Links deine Sichtbarkeit bei Google deutlich verbessern.

Backlink-Profil analysieren und schädliche Links entfernen

Mit Tools wie Ahrefs oder Semrush kannst du eine detaillierte Analyse deines Backlink-Profils durchführen. Diese zeigen dir nicht nur die Anzahl der Links, sondern auch die Domain-Authority der verweisenden Seiten. Ein guter Richtwert: Seiten mit einer Authority über 60 sind deutlich wertvoller als solche unter 20. Das Audit deckt auch genutzte Ankertexte auf – ein semantisch passendes Keyword wirkt meist besser als eine bloße URL.

Besonders problematisch sind Spam- Links von unseriösen Seiten, die deinem Ranking schaden. Nutze Tools wie den Screaming Frog, um solche toxischen Verweise zu identifizieren. Trag sie in der Google Search Console ein, damit sie ignoriert werden.

  • Domain-Qualität: Konzentriere dich auf Links von Domains mit hoher Authority (ab 40+) – diese bringen den meisten SEO-Nutzen.
  • Themenrelevanz: Inhalte-bezogene Links aus deiner Nische wirken stärker als generische Verweise.
  • Natürliche Verlinkung: Vermeide eine Überoptimierung durch zu viele exakte Keyword-Anker – variiere stattdessen.

Nach dem Bereinigen lohnt sich ein Blick auf Backlink-Lücken: Prüfe mit Wettbewerbsanalysen, wer auf Konkurrenten verweist (aber noch nicht auf dich), und kontaktiere diese Seiten für potenzielle Kooperationen.

Maßnahmen priorisieren und Monitoring-Plan erstellen

Das Audit liefert meist viele Erkenntnisse – von technischen Defiziten bis zu Content-Lücken. Priorisiere Maßnahmen nach Wirkung und Aufwand:

  • Schnelle Erfolge (sofort):
    Meta-Titel/-Descriptions verbessern oder 404-Fehler beheben – geringer Aufwand, direkter Effekt.
  • Mittelfristig (2–4 Wochen):
    Bestehende Inhalte überarbeiten oder interne Verlinkung optimieren.
  • Langfristig (ab 2 Monaten):
    Gezielte Linkbuilding-Kampagnen oder neue Content-Projekte starten.

Richte ein dauerhaftes Monitoring ein: Nutze die Search Console und SEO-Tools, um Rankings, Traffic und technische Kennzahlen im Blick zu behalten. Definiere Alarm-Schwellenwerte (z.B. bei Ranking-Einbrüchen) und überprüfe alle 3–6 Monate, ob deine Maßnahmen wirken. SEO ist kein Einmal-Projekt, sondern erfordert kontinuierliche Analyse und Anpassung.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, bis sich ein Audit in Rankings bemerkbar macht?

Kleine Änderungen wie die Anpassung von Meta-Daten oder das Beheben technischer Fehler wirken sich häufig schon nach 1-2 Wochen aus. Umfangreichere Inhaltsanpassungen (Content-Optimierung) benötigen dagegen meist 4-8 Wochen, bis Google sie vollständig erfasst hat.

Der volle Effekt eines Audits zeigt sich oft erst nach 2-3 Monaten, besonders bei Backlinks. Führen Sie daher ein kontinuierliches Monitoring durch und betrachten Sie die Optimierung als laufenden Prozess.

Kann ich einen Audit ohne Tool durchführen?

Zwar möglich, aber äußerst ineffizient: Ohne Tool müssten Sie jede Seite manuell überprüfen – bei großen Websites ein wochenlanger Aufwand. Automatisierte Lösungen liefern denselben Analyse-Umfang in Minuten.

Professionelle Tools decken zudem versteckte Fehler auf, die bei manueller Prüfung leicht übersehen werden. Die Investition in ein Google-kompatibles Tool spart nicht nur Zeit, sondern verbessert auch die Qualität Ihrer Optimierung.

Wie oft sollte ich ein Audit durchführen?

Empfehlenswert ist:

  • Jährlich: Komplett-Audit für umfassende Analyse
  • Monatlich: Basis- Monitoring mit Tools
  • Situativ: Nach großen Änderungen oder Google-Updates

Moderne Tools unterstützen dieses Vorgehen durch laufendes Tracking und zeigen den Fortschritt Ihrer Content- Optimierung jederzeit transparent an.

Artikel von
Céline Sourvelin
Customer Success Manager
LinkedIn